Ge­schätz­te Le­se­zeit: < 1 mi­nu­te

Eine von vie­len hilf­rei­chen Re­geln zur Ver­mei­dung von Feh­lern ist:

Quid­quid agis, pru­den­ter agas et re­spi­ce fi­nem.”

Oder für die Nicht-La­tei­ner:

Was im­mer du tust, han­de­le klug und be­den­ke das Ende.”

Aus der Pra­xis für die Pra­xis über­setzt heißt das:

Tä­tig­kei­ten, die Sie zum ers­ten Mal oder wie­der ein­mal nach lan­ger Zeit (–> feh­len­de Rou­ti­ne) durch­füh­ren, sind in höchs­ten Maße an­fäl­lig für Feh­ler.

Stel­len Sie sich des­halb, be­vor Sie an­fan­gen, fol­gen­de Fra­gen:

  1. Wo be­fin­de ich mich? Wie sieht die Um­ge­bung aus?
  2. Was ist der End­zu­stand, den ich mit mei­ner Tä­tig­keit er­rei­chen will?
  3. Wel­che ein­zel­nen Schrit­te soll­te oder muss ich durch­füh­ren?
  4. Wel­che Kräf­te könn­ten von au­ßen auf mei­nen Kopf, Rumpf, Arme und Bei­ne ein­wir­ken: Schwer­kraft, Fe­der­kraft, elek­tri­sche Kräf­te, Rei­bung usw.?
  5. Habe ich die­se Stel­len mei­nes Kör­pers ent­spre­chend ge­schützt, wenn et­was nicht wie ge­plant ab­lau­fen soll­te?

Und wenn Sie Füh­rungs­kraft sind, müs­sen Sie sich per­ma­nent die­se Fra­gen aus Sicht Ih­rer ein­zel­nen Mit­ar­bei­ter stel­len. Denn je­der bringt an­de­re Vor­aus­set­zun­gen, Qua­li­fi­ka­tio­nen und Er­fah­run­gen mit.

Das gilt be­son­ders, wenn Sie Mit­ar­bei­ter für eine Ar­beit ein­tei­len.