Ge­schätz­te Le­se­zeit: 2 Mi­nu­ten

Eine von vie­len hilf­rei­chen Re­geln zur Ver­mei­dung von Feh­lern ist:

Quid­quid agis, pru­den­ter agas et re­spi­ce fi­nem.”

Oder für die Nicht-La­tei­ner:

Was im­mer du tust, han­de­le klug und be­den­ke das Ende.”

Aus der Pra­xis für die Pra­xis über­setzt heißt das:

Tä­tig­kei­ten, die Sie zum ers­ten Mal oder wie­der ein­mal nach lan­ger Zeit (–> feh­len­de Rou­ti­ne) durch­füh­ren, sind in höchs­ten Maße an­fäl­lig für Feh­ler.

Stel­len Sie sich des­halb, be­vor Sie an­fan­gen, fol­gen­de Fra­gen:

  1. Wo be­fin­de ich mich? Wie sieht die Um­ge­bung aus?
  2. Was ist der End­zu­stand, den ich mit mei­ner Tä­tig­keit er­rei­chen will?
  3. Wel­che ein­zel­nen Schrit­te soll­te oder muss ich durch­füh­ren?
  4. Wel­che Kräf­te könn­ten von au­ßen auf mei­nen Kopf, Rumpf, Arme und Bei­ne ein­wir­ken: Schwer­kraft, Fe­der­kraft, elek­tri­sche Kräf­te, Rei­bung usw.?
  5. Habe ich die­se Stel­len mei­nes Kör­pers ent­spre­chend ge­schützt, wenn et­was nicht wie ge­plant ab­lau­fen soll­te?

Und wenn Sie Füh­rungs­kraft sind, müs­sen Sie sich per­ma­nent die­se Fra­gen aus Sicht Ih­rer ein­zel­nen Mit­ar­bei­ter stel­len. Denn je­der bringt an­de­re Vor­aus­set­zun­gen, Qua­li­fi­ka­tio­nen und Er­fah­run­gen mit.

Das gilt be­son­ders, wenn Sie Mit­ar­bei­ter für eine Ar­beit ein­tei­len.

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In die­sem kos­ten­lo­sen E‑Book kön­nen Sie sich in­for­mie­ren, wie eine struk­tu­rier­te Ur­sa­chen­ana­ly­se bei Ar­beits­un­fäl­len und kom­ple­xen Qua­li­täts­pro­ble­men durch­ge­führt wer­den kann.

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  • die nicht nach Schul­di­gen sucht, son­dern sich in­tent­siv mit der „Ver­ket­tung der un­glück­li­chen Um­stän­de“ be­fasst,
  • die nicht bei dem Feh­ler des Mit­ar­bei­ters auf­hört „War­um?“ zu fra­gen, son­dern mit den „Warum?“-Fragen dort erst an­fängt,
  • mit der die wirk­lich re­le­van­ten Ein­fluss­fak­to­ren, die so­ge­nann­ten la­ten­ten Ur­sa­chen iden­ti­fi­ziert wer­den, die zum Feh­ler ge­führt ha­ben: z.B. durch die per­sön­li­che Leis­tungs­fä­hig­keit und Qua­li­fi­ka­ti­on des be­tref­fen­den Mit­ar­bei­ters, die Ar­beits­platz­be­din­gun­gen, die Pro­zess­ab­läu­fe, die Zu­sam­men­ar­beit und das Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­hal­ten, usw.,
  • mit der die kau­sa­len Ur­sa­che-Wir­kungs­be­zie­hun­gen zwi­schen den iden­ti­fi­zier­ten Ein­fluss­fak­to­ren mit al­len Zah­len, Da­ten und Fak­ten an­schau­lich vi­sua­li­siert wer­den kön­nen.

Die Vor­ge­hens­wei­se eig­net sich so­wohl für die Un­ter­su­chung von Ba­ga­tell­feh­lern als auch von Feh­lern mit schwer­wie­gen­den Fol­gen, wie z.B. Ar­beits­un­fäl­le.

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Hand­buch Feh­ler­ur­sa­chen­ana­ly­se”



Sie be­kom­men da­nach wei­ter­hin wert­vol­le In­for­ma­tio­nen rund um das The­ma Null-Feh­ler-Ma­nage­ment.

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