Last Mi­nu­te Risk Ana­ly­sis (LMRA)

60-Sek-Brie­fing vor Nicht-Routine-Tätigkeiten

Um was geht es?

Im be­trieb­li­chen All­tag müs­sen ne­ben den Rou­ti­ne-Auf­ga­ben auch im­mer mal wie­der Tä­ti­gen durch­ge­führt wer­den müs­sen, die nicht so häu­fig vor­kom­men; oder so­gar zum ers­ten Mal, ohne jeg­li­che Erfahrung.

Er­fah­rungs­ge­mäß ist bei sol­chen Auf­ga­ben trotz al­ler Pla­nung das Ri­si­ko be­son­ders hoch, dass et­was schief läuft.

Das trifft be­son­ders für Son­der­maß­nah­men zu, bei de­nen es um die Be­sei­ti­gung von Feh­ler­fol­gen geht.

In sol­chen Fäl­len emp­feh­le ich, vor Auf­nah­me der Tä­tig­kei­ten ein Brie­fing durch­zu­füh­ren. Ent­we­der al­lein, wenn sonst nie­mand da­bei ist, oder im Team mit al­len Beteiligten.

Das Brie­fing ge­hört z.B. in der Luft­fahrt zur Rou­ti­ne bei al­len ri­si­ko­be­haf­te­ten Tä­tig­kei­ten. Z.B. führt eine Flug­zeug­be­sat­zung vor je­dem Flug ein sol­ches Brie­fing durch.

Ziel des Briefings:

  • Ver­mei­dung von Zwischenfällen
  • Mi­ni­mie­rung von Fol­ge­schä­den nach Zwischenfällen

Zweck des Briefings:

  • Alle Be­teilg­ten ha­ben den glei­chen Wis­sen­stand, was bis wann er­reicht wer­den soll.
  • Je­der kennt sei­ne Rol­le für die aus­zu­füh­ren­de Aufgabe.
  • Ri­si­ken aus der Er­fah­rung der Ver­gan­gen­heit wer­den thematisiert.
  • Be­stehen­de Han­di­caps sind je­dem be­kannt. Z.B. wenn ein üb­li­cher­wei­se vor­han­de­nes Be­triebs­mit­tel aus­nahms­wei­se nicht zur Ver­fü­gung steht, son­dern eine Al­ter­na­ti­ve ge­nutzt wer­den muss.

Wie ein­set­zen?

Vor Auf­nah­me ei­ner Nicht-Routinetätigkeit:

    • In­for­ma­ti­on al­ler Be­teilg­ten über die an­ste­hen­de Auf­ga­be: je­der weiß, was, wie bis wann er­reicht wer­den soll.
    • Klä­ren von of­fe­nen Punkten.
    • Klä­rung der ver­schie­de­nen Rol­len und Ver­ant­wort­lich­kei­ten: wer macht was — und was nicht.
    • Sich da­von über­zeu­gen, dass alle Be­teilg­ten über die not­wen­di­ge Qza­li­fi­ka­ti­on für die be­vor­ste­hen Auf­ga­be verfügen.
    • Iden­ti­fi­ka­ti­on von even­tu­el­len Ri­si­ken für mög­li­che Zwi­schen­fäl­le (–> aus Feh­len der Ver­gan­gen­heit lernen!).
    • Fest­le­gen von Prä­ven­tiv­maß­nah­men zur Risikominimierung.
    • Über­prü­fung der not­wen­di­gen Aus­rüs­tung auf Vor­han­den­sein und Einsatzfähigkeit.
    • Be­spre­chung des Ab­laufs und der Ver­ant­wort­lich­kei­ten beim Ein­tre­ten von mög­li­chen Zwischenfällen

ull-Fehler-Management-Taschenkarte-60-Sek-Briefing

Die Ta­schen­kar­te “60-Sek-Brie­fing” kön­nen Sie sich hier als .pptx-Da­tei kos­ten­los down­loa­den und für Ihr Un­ter­neh­men anpassen.

Eine Wei­ter­ver­wer­tung in den Me­di­en ist nur mit Nen­nung mei­ner Web­sei­te “www.nullfehlermanagement.de” erlaubt.

Mit mir arbeiten

Peter Cartus, Human Factor Experte

TERMIN BUCHEN

Sie ha­ben jetzt den Ent­schluss ge­fasst, et­was zur Sen­kung der Feh­ler­ra­te und Feh­ler­kos­ten in Ih­rem Un­ter­neh­men oder in Ih­rem Ver­ant­wor­tungs­be­reich zu tun?

Sie wür­den aber lie­ber je­man­den an der Sei­te ha­ben, der sich be­reits mit die­sen The­men aus­kennt? Be­son­ders, wie man so et­was in der Pra­xis umsetzt?

Dann soll­ten wir uns jetzt ein­mal aus­tau­schen, wie ich Sie bei der Er­rei­chung Ih­rer Zie­le un­ter­stüt­zen kann.

Am ein­fachs­ten wäre es, Sie bu­chen ei­nen Ter­min in mei­nem Ter­min­ka­len­der für ein ers­tes un­ver­bind­li­ches Gespräch.