Sys­te­ma­ti­sche Er­eig­nis- und Feh­ler­ur­sa­chen­ana­ly­se für Führungskräfte

max. 10 Teil­neh­mer, Dau­er: 1,5 h 

Um was geht es in die­sem Training?

Die­ses Trai­ning rich­tet sich an mitt­le­re und obe­re Füh­rungs­kräf­te, die die ei­ge­ne Pro­blem­lö­sungs­kom­pe­tenz und die ih­rer Mit­ar­bei­ter wei­ter­ent­wi­ckeln wollen.

Haupt­the­ma die­ses Trai­nings ist die sys­te­ma­ti­sche und struk­tu­rier­te Er­eig­nis- und Feh­ler­ur­sa­chen­ana­ly­se. Also die Vor­ge­hens­wei­se bei der Un­ter­su­chung von ein­zel­nen Vor­fäl­len im Rah­men des In­ci­dent Ma­nage­ments, be­son­ders auch im Kon­text mit Feh­lern von Mitarbeitern.

Bei der Un­ter­su­chung die­ser ein­zel­nen Vor­fäl­le füh­ren die Werk­zeu­ge, die haupt­säch­lich im A3-Pro­blem­lö­sungs­pro­zess, dem 8D-Re­port oder dem Six Sig­ma DMAIC-Pro­zess für die Lö­sung von chro­ni­schen Pro­ble­men ent­wi­ckelt wur­den, nicht, oder nur über un­nö­ti­ge Um­we­ge zum Ziel.

Und das be­deu­tet Res­sour­cen­ver­schwen­dung, Stress, un­nö­ti­ge Kon­flik­te und lang­an­dau­ern­de Un­ter­su­chun­gen. Weil ent­we­der Ver­bes­se­rungs­maß­nah­men ent­wi­ckelt und um­ge­setzt wer­den, die nichts mit den re­le­van­ten Ur­sa­chen des ei­nen Vor­falls zu tun ha­ben. Oder in den Fäl­len we­gen Mit­ar­bei­ter­feh­lern an den Sym­pto­men her­um­ge­dok­tert wird. Mit dem Er­geb­nis, dass der glei­che oder ein ähn­li­cher Feh­ler nach kur­zer Zeit wie­der passiert.

Hier setzt jetzt die sys­te­ma­ti­sche Er­eig­nis- und Feh­ler­ur­sa­chen­ana­ly­se an, die sich an der VDI-Richt­li­nie 4006–3 (2013) orientiert.

Schweizer-Käse-Modell-Null-Fehler-ManagementDie Teil­neh­mer er­hal­ten in die­sem Trai­ning ei­nen Über­blick dar­über, mit wel­chen Me­tho­den, Rou­ti­nen und Tech­ni­ken Hoch­zu­ver­läs­sig­keits­or­ga­ni­sa­tio­nen mit Pro­ble­men und Mit­ar­bei­ter­feh­lern um­ge­hen. Um die Ur­sa­chen von Ar­beits­un­fäl­len, Kun­den­re­kla­ma­tio­nen we­gen ei­nes Qua­li­täts­feh­lers, oder sons­ti­gen Pro­ble­men we­gen ei­nes Mit­ar­bei­ter­feh­lers sys­te­ma­tisch zu ana­ly­sie­ren, aus den Feh­lern zu ler­nen und die­se zu­künf­tig zu vermeiden.

Ein wei­te­rer Punkt sind die Prä­ven­ti­ons­stra­te­gien zur Mi­ni­mie­rung der Ri­si­ken von klei­nen und gro­ßen Ka­ta­stro­phen durch ge­eig­ne­te Schutz­maß­nah­men, wenn dann doch mal ein Feh­ler pas­siert ist.

Wir spre­chen über die Rol­le der Füh­rungs­kräf­te bei der Un­ter­su­chung von Vor­fäl­len. Wel­che Auf­ga­ben sie über­neh­men müs­sen und wie sie die Mit­ar­bei­ter und Un­ter­su­chungs­teams bei der Er­eig­nis- und Feh­ler­ur­sa­chen­ana­ly­se un­ter­stüt­zen kön­nen. Da­mit die Er­war­tun­gen er­füllt wer­den, die mit der Lö­sung von Pro­ble­men ver­bun­den sind.

In die­sem Trai­ning be­spre­chen wir auch, wie die Wei­ter­ent­wick­lung der Pro­blem­lö­sungs­kom­pe­tenz für die Füh­rungs­kräf­te, Mit­ar­bei­ter und Pro­blem­lö­sungs­spe­zia­lis­ten im Un­ter­neh­men or­ga­ni­siert und um­ge­setzt wer­den kann; von der Pi­lo­tie­rung bis zum un­ter­neh­mens­wei­ten Roll-Out.

Agen­da

  • Schlüs­sel­ele­men­te für eine Fehlerkultur
  • War­um pas­sie­ren Fehler
  • Ab­lauf ei­ner sys­te­ma­ti­schen Er­eig­nis- und Fehlerursachenanalyse
  • Prak­ti­sche Fehlervermeidungsstrategien
  • Rol­le der Füh­rungs­kräf­te beim Fehlermanagement
  • Road­map für die Ein­füh­rung des sys­te­ma­ti­schen Er­eig­nis- und Fehlerursachenanalyse

Für wen ist die­ses Trai­ning geeignet?

Die­ses Trai­ning rich­tet sich an alle mitt­le­ren und obe­ren Füh­rungs­kräf­te in Ih­rem Un­ter­neh­men. Da­bei spielt es kei­ne Rol­le, ob die­se für ope­ra­ti­ve oder ad­mi­nis­tra­ti­ve Pro­zes­se ver­ant­wort­lich sind.

  • Ab­tei­lungs­lei­ter
  • Be­reichs­lei­ter
  • Werk­lei­ter
  • Stand­ort­lei­ter
  • Ge­schäfts­füh­rer

Je­der Teil­neh­mer erhält

  • eine PDF-Da­tei mit den Trainingsunterlagen
  • Teil­nah­me­zer­ti­fi­kat

Ihre In­ves­ti­ti­on

Live-On­line-Trai­ning 1,5 h
Kos­ten: 550,- € (net­to)
Teil­neh­mer: max. 10

Be­nö­tig­te Technik:

Sie soll­ten vorbereiten:

  • Notebook/Rechner mit In­ter­net­ver­bin­dung (ide­al mit LAN-Kabel)
  • Ka­me­ra,
  • Mi­kro­fon und Laut­spre­cher oder Headset.

Das On­line-Trai­ning wird mit der Platt­form Li­ve­We­bi­nar durch­ge­führt. Es muss kei­ne Ap­pli­ka­ti­on auf Ih­ren Rech­ner in­stal­liert wer­den. Die Soft­ware ist brow­ser­ba­siert. Es wird emp­foh­len mit Chro­me zu ar­bei­ten. Bit­te stel­len Sie si­cher, dass der Brow­ser auf die Ka­me­ra und das Mi­kro­fon zu­grei­fen kann.

Das än­dert sich für Sie nach dem Training:

The­ma des Trai­nings sind ne­ben den Me­tho­den, Rou­ti­nen und Tech­ni­ken auch die Rah­men­be­din­gun­gen für den Um­gang mit Feh­lern. Ge­ra­de die­se Soft-Skills der Feh­ler­kul­tur ha­ben für das Feh­ler­ma­nage­ment ei­nen ho­hen Stellenwert.

Nach dem Trai­ning wer­den die Teilnehmer …

  • sou­ve­rä­ner mit ei­ge­nen und den Feh­lern von Mit­ar­bei­tern um­ge­hen. Sie wer­den jetzt zu­künf­tig fra­gen „War­um ist der Feh­ler pas­siert?“ und nicht mehr „Wer war das?“.
  • of­fen und kon­struk­tiv über die Ur­sa­chen von Feh­lern spre­chen kön­nen. Vor al­lem mit den Be­rei­chen, de­ren Mit­ar­bei­ter­feh­ler ih­nen zur Zeit noch gro­ße Pro­ble­me bereiten.
  • zwar an­fangs et­was mehr Zeit für die Feh­ler­ur­sa­chen­ana­ly­sen auf­wen­den, spa­ren aber lang­fris­tig Zeit, weil der Auf­wand für Feu­er­wehr­ak­tio­nen we­gen we­ni­ger Feh­lern abnimmt.
  • wis­sen, wie sie das Ri­si­ko re­du­zie­ren kön­nen, dass klei­ne Feh­ler in ei­ner Ka­ta­stro­phe en­den, z.B. ei­nen Arbeitsunfall.
  • ak­zep­tie­ren,  dass Feh­ler im­mer wie­der mal pas­sie­ren wer­den. Mit der Zeit müs­sen sie und ihre Mit­ar­bei­ter je­doch im­mer we­ni­ger Auf­wand in die Feh­ler­ur­sa­chen­ana­ly­se in­ves­tie­ren, weil das Gan­ze zur Rou­ti­ne ge­wor­den ist.
und, sie wer­den we­ni­ger Stress haben.

Wel­che Vor­aus­set­zun­gen soll­ten die Teil­neh­mer mitbringen?

Für den of­fe­nen Um­gang mit Feh­lern soll­te die in­ne­re Ein­stel­lung vor­han­den ist, das Feh­ler pas­sie­ren kön­nen und nie­mand in der Re­gel ex­tra Feh­ler macht.

  • Die Be­reit­schaft, die ei­ge­nen und im Team vor­han­de­nen Glau­bens­sät­ze und Ver­hal­tens­wei­sen im Um­gang mit mensch­li­chen Feh­lern kri­tisch zu hinterfragen.
  • Die Be­reit­schaft, Pio­nier­ar­beit mit den ei­ge­nen Mit­ar­bei­tern zu leis­ten, was den Um­gang mit Mit­ar­bei­ter­feh­lern betrifft.
  • Den Wil­len und das In­ter­es­se, die ei­ge­nen Pro­zes­se kon­ti­nu­ier­lich zu ver­bes­sern. In­dem Sie zu­künf­tig bei Mit­ar­bei­ter­feh­lern den Pro­ble­men auf den Grund ge­hen und sich nicht ein­fach nur an Sym­pto­men ab­ar­bei­ten wollen.

Zu­frie­den­heits­ga­ran­tie

Wenn Sie nach dem Trai­ning fest­stel­len, dass Sie mit dem Ge­lern­ten über­haupt nichts in der Pra­xis an­fan­gen kön­nen, er­hal­ten Sie die Kos­ten der Teil­nah­me rückerstattet.

Null-Fehler-Management-Zufriedenheitsgarantie

In­ter­es­siert?

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